Referentenentwurf: WAB begrüßt 40 GW Langfristziel für die Offshore Windenergie
Berlin – Der WAB e.V. unterstützt die schone lange erwartete Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums für langfristige Rahmenbedingungen zur Nutzung der Offshore Windenergie.
Ein erster – noch nicht innerhalb der Bundesregierung abgestimmter -Gesetzentwurf des Ministeriums für eine Neufassung des Windenergie auf See-Gesetzes (WindSeeG) sieht danach vor, bis 2040 Offshore-Windkraftwerke in Nord- und Ostsee mit einer Gesamtleistung von 40 Gigawatt (40.000 MW) zu realisieren.
Der WAB e.V. kritisiert allerdings einen im Entwurf enthaltenen Vorschlag für ein neues Ausschreibungsmodell für Offshore-Windprojekte, der die Ausnutzung des Energiepotenzials auf dem Meer stark verlangsamen könnte.
„Wir begrüßen es, dass das Bundeswirtschaftsministerium die Bedeutung einer langfristigen Planung für die Offshore-Windbranche erkannt hat. Das im Gesetzentwurf enthaltene 40-Gigawatt-Ziel für 2040 – idealerweise kombiniert mit der umgehenden Ausschreibung des zugesagten Sonderbeitrags – würde Investitionssicherheit zurückbringen und der heimischen Windindustrie mit ihrem Erfahrungshintergrund einen neuen Anlauf ermöglichen“, sagt WAB-Geschäftsführerin Heike Winkler. „Ohne die umgehende Ausschreibung der sonst ungenutzten Netzanschlusskapazitäten werden unnötig innovative Unternehmen und zukunftsorientierte Arbeitsplätze gefährdet“, fügt sie hinzu.
Einen weiteren positiven Aspekt des Gesetzentwurfs sieht der WAB e.V. in der Flexibilität des 20 Gigawatt-Ziels für 2030, das dem Enwurf zufolge künftig übererfüllt werden darf.
© IWR, 2026
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