ScotWind-Programm: Schottland plant bis zu 10 GW Offshore-Windkraftleistung
Edinburgh - Die schottische Regierung treibt den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie voran. Über das Programm ScotWind können entsprechende Offshore-Flächen gepachtet werden. Bewerbungsschluss für die erste Runde war der 16. Juli 2021.
Entwickler beantragen die Teilnahme am Programm und erhalten im Erfolgsfall die Rechte zum Bau von Windparks in schottischen Gewässern. Nach dem aktuellen Closing erfolgt jetzt die Bewertung der eingereichten Angebote und danach werden den erfolgreichen Parteien Optionsvereinbarungen angeboten.
An der Ausschreibungsrunde hat auch der Öl- und Gasversorger Equinor teilgenommen. Über das ScotWind Programm will Equinor sein Offshore-Windcluster in der Nordsee weiter ausbauen und die Präsenz in ganz Großbritannien vertiefen. Nach Angaben von Equinor handelt es sich bei rund der Hälfte der Standorte in der ersten Runde um die Möglichkeit, schwimmende Offshore-Windparkprojekte (Floating Offshore) zu realisieren. Das Unternehmen hat mit der Inbetriebnahme des schwimmenden Offshore-Windprojekts Hywind Scotland im Jahr 2017 bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet in Schottland sammeln können.
Die schottische Regierung hofft, dass über das Programm ScotWind in den nächsten zehn Jahren Windparks mit bis zu 10 GW (10.000 MW) Leistung gebaut werden.
© IWR, 2026
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20.07.2021



