Statt Urteil Kooperation: Lightguard und Wobben Properties legen Streit um WKA-Befeuerung bei - Zusammenarbeit geplant
Dresden - Die Lightguard GmbH und die Wobben Properties GmbH haben ihren Patentstreit um die transpondergestützte Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) für Windenergieanlagen außergerichtlich beendet. Nach Angaben von Lightguard umfasst die Einigung neben der Beilegung des Streits auch das gegenseitige Zurückziehen aller anhängigen Klagen und Gegenklagen.
Im Zentrum stand das Europäische Patent EP 1 984 622, das sich mit der transpondergestützten BNK-Technik für Windenergieanlagen befasst.
Die Wobben Properties GmbH, Patentverwertungsgesellschaft des Windenergieunternehmens Enercon, war in diesem Zusammenhang rechtlich gegen Lightguard sowie die verbundenen Unternehmen Quantec Sensors und Quantec Signals vor dem Landgericht Düsseldorf vorgegangen.
Mit der Einigung wird das Urteil des Landgerichts Düsseldorf rechtskräftig, mögliche Einschränkungen des Patents entfallen. Beide Seiten betrachten den Konflikt damit als abgeschlossen.
„Enercon und wir sehen uns als Vorreiter im Bereich der Bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung und der dazugehörigen Entwicklung. Mit dieser Einigung ist nun der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt“, so Willi Lehmann, Geschäftsführer von Lightguard. Stand 2025 hat Lightguard nach eigenen Angaben über 4000 Anlagen unter Vertrag und über 3000 dunkel geschaltet.
© IWR, 2026
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03.09.2025





