Studie: Industriebefreiung senkt EEG-Akzeptanz der Verbraucher
Essen - Die Befreiung stromintensiver Unternehmen von der EEG-Zahlung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist seit Jahren umstritten. Eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass solche indirekten Subventionen der Industrie die Zahlungsbereitschaft von privaten Haushalten beeinflussen: Würden die Ausnahmeregelungen für Unternehmen wegfallen, könnte die Akzeptanz für die Kosten der Energiewende demnach deutlich zunehmen.
Ein großer Teil der Haushalte wäre danach bereit, den Ausbau der erneuerbaren Energien mit höheren Strompreisen zu finanzieren, wenn die Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen entfallen würden. Das ist das Ergebnis eines Experiments mit mehr als 11.000 Teilnehmern des forsa-Haushaltspanels, teilte das RWI mit. Das RWI plädiert dafür, den Betrag, den die stromintensiven Unternehmen eigentlich zahlen müssten, aus Steuermitteln zu finanzieren.
© IWR, 2026
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12.09.2018



