Teurer Börsengang belastet: Akasol mit Batteriesystemen auf Wachstumskurs
Darmstadt - Die Akasol AG, Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen, hat im Jahr 2018 den angekündigten Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt. Die Umsatzerlöse lagen für das abgelaufene Geschäftsjahr mit 21,6 Mio. Euro um 49,1 Prozent und damit sehr deutlich über dem Wert des Vorjahres (2017: 14,5 Mio. Euro). Auch die EBIT-Marge liegt mit 8,1 Prozent über dem Vorjahreswert und damit über den Erwartungen. Der Auftragsbestand bis zum Jahr 2024 lag zum Stichtag 31. Dezember 2018 auf einem konstant hohen Niveau von 1,47 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen mit.
Die Umsatzerlöse verfehlten mit 21,6 Mio. Euro leicht den für 2018 kommunizierten Zielkorridor von 22 bis 24 Mio. Euro aus bilanzierungstechnischen Gründen, teilte Akasol mit. Vor IPO-bezogenen Einmalaufwendungen erreichte Akasol im Jahr 2018 ein positives bereinigtes EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 1,7 Mio. Euro (2017: 1,1 Mio. Euro). Das Jahresergebnis der Akasol AG lag 2018 bei -0,7 Mio. Euro (2017: 0,6 Mio. Euor) und war deutlich von den IPO-bezogenen Einmalaufwendungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro belastet, teilte das Unternehmen mit. Die Eigenkapitalquote stieg durch die Erlöse aus dem erfolgreichen Börsengang auf 88,4 Prozent zum 31. Dezember 2018 (31. Dezember 2017: 10,8 Prozhent).
Die Mittel aus dem Börsengang will Akasol zielgerichtet für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie verwenden. Wichtige Maßnahmen sind dabei neben den beabsichtigten umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung auch die Kapazitätserweiterung der Serienproduktion in Langen auf eine Produktionskapazität von bis zu 800 MWh bis 2020 und der Aufbau des neuen Standorts in den USA. Das Langener Werk könnte damit europaweit über die größte Produktionskapazität für Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge verfügen und pro Jahr bis zu 4.000 vollelektrische Busse oder mittelschwere Nutzfahrzeuge versorgen können.
Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Akasol mit einem Umsatzanstieg auf mindestens 60 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von mindestens 7 Prozent.
© IWR, 2026
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