Vattenfall baut 1,6 GW-Nordlicht-Cluster ohne EEG: Vattenfall erhält Plangenehmigung für Offshore-Windpark Nordlicht 2
Stockholm - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Plangenehmigung für Nordlicht 2, den zweiten Standort des Nordlicht-Clusters nordlich von Borkum, erteilt. Mit einer geplanten Leistung von rund 630 Megawatt entsteht auf einer Fläche von 44 Quadratkilometern ein Offshore-Windpark mit 44 Vestas-Windkraftanlagen a 15 MW, der seinen Strom in die Konverterplattform BorWin Delta einspeisen wird.
Der Offshore-Windpark Nordlicht 2 ergänzt den bereits genehmigten Nordlicht 1 mit etwa 980 MW Leistung. Zusammen wird der Nordlicht-Cluster über 1,6 Gigawatt Kapazität verfügen und voraussichtlich rund 6 Terawattstunden (6 Mrd. kWh) Strom pro Jahr liefern - vollständig ohne staatliche Subventionen.
"Mit der Genehmigung von Nordlicht 2 treiben wir in enger Zusammenarbeit mit Behörden und Interessengruppen eines der ehrgeizigsten Offshore-Windkraftprojekte Deutschlands voran", sagt Jonas van Mansfeld, Leiter der Geschaeftseinheit Offshore bei Vattenfall. "Zusammen mit Nordlicht 1 - Deutschlands groesstem Offshore-Windpark - wird Nordlicht 2 einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende des Landes leisten."
Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Beide Windparks werden teilweise mit emissionsarmem Stahl errichtet, wodurch sich ihr CO2-Fussabdruck um 16 Prozent reduziert.
Der Nordlicht-Cluster ist ein zentraler Baustein der Vattenfall-Strategie, die Versorgung mit fossilen Brennstoffen zu ersetzen und marktorientiert auf erneuerbare Energie zu setzen. Gleichzeitig treibt das Unternehmen den Ausbau von Offshore-Windprojekten in Europa konsequent voran - unter anderem in den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien.
© IWR, 2026
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