Wärmewende: BEE legt Maßnahmenvorschläge zur Beschleunigung vor
Berlin - Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) fordert von der Bundesregierung ein ehrgeizigeres Vorgehen zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele im Wärmesektor. Vor diesem Hintergrund hat der Verband eigene Maßnahmenvorschläge zur Beschleunigung der Wärmewende und des Klimaschutzes im Gebäudesektor vorgelegt.
„Kurzfristig muss die Absenkung des Neubaustandards auf 55 Prozent des Referenzgebäudes vorgenommen werden. Zusätzlich sind die Ausbauziele für die Erneuerbare Wärme gesetzlich zu verankern sowie die Einführung und Stärkung der bestehenden Nutzungspflicht für Erneuerbare Wärme vorzuziehen“, fordert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.
Die Gestaltung der Umlage der CO2-Kosten nach einem Stufenmodel der Gebäudeenergieklassen begrüßt der BEE als richtigen Ansatz, damit der nationale Emissionshandel (nETS) im Gebäudebereich auch bei vermieteten Gebäuden Wirkung entfalten kann. Hierbei müsse mittels langfristig anzukündigender Anpassungen dieser Staffelung sichergestellt werden, dass der Gebäudebestand bereits bis 2045 treibhausgasneutral werde.
Des Weiteren sei eine Weiterentwicklung und Anpassung der Förderprogramme an die Klimaziele zu begrüßen. „Ein Stop-and-Go der Förderprogramme ist allerdings zu vermeiden, um die Entwicklung des Marktes kontinuierlich weg von fossilen und hin zu klimafreundlichen Technologien zu führen. So kann der Wärmesektor seinen Klimaschutz-Beitrag leisten und gleichzeitig als Konjunkturmotor für Innovation und Zukunftsfähigkeit dienen“, so Peter weiter.
© IWR, 2026
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