Wasserstoff & Maschinenbau: VDMA wird Mitglied der European Clean Hydrogen Alliance
Brüssel – Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) ist in die European Clean Hydrogen Alliance aufgenommen worden. Dieses erst vor wenigen Wochen von der EU-Kommission ins Leben gerufene europäische Wasserstoff-Bündnis soll künftig eine zentrale Rolle beim Markthochlauf und dem großflächigen Einsatz von klimaneutralem Wasserstoff in Europa spielen. Gründungsmitglieder sind 18 Vorstandsvorsitzende führender europäischer Industrieunternehmen sowie 12 Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft.
"Die Kooperation innerhalb der European Clean Hydrogen Alliance wird auch unsere Arbeit beflügeln“, erklärt Dr. Carola Kantz, stellvertretende Geschäftsführerin und Repräsentantin der VDMA Arbeitsgemeinschaft Power-to-X for Applications in Brüssel, und unterstreicht, wie wichtig das kurzfristige Ziel von 6 GW Elektrolysekapazität in der EU bis 2024 ist: „Durch diese Vorgabe ist der notwendige Rechtsrahmen zur Erreichung eines zügigen Markthochlaufes in greifbare Nähe gerückt. Und nur mit marktnahen Geschäftsmodellen wird es gelingen, eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Europa aufzubauen“, erläutert Dr. Kantz.
Nun gehe es darum, schnell eine funktionierende und wettbewerbsfähige europäische Wasserstoffwirtschaft aufzubauen, Wasserstoff in möglichst vielen Industriesektoren zum Durchbruch zu verhelfen und so ökologische, ökonomische und soziale Erfolge einzufahren, so der VDMA. Denn sauberer Wasserstoff hat nicht nur das Potenzial, den CO2-Außstoß enorm zu reduzieren und den Klimaschutz entscheidend voranzubringen. Die Wasserstoffwirtschaft kann dank ihrer langen Wertschöpfungsketten auch eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze in Europa schaffen.
© IWR, 2026
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