Windkraftanlagen: Neues Verfahren zur Schallimmissionsprognose
Grevenbroich - Die Windtest Grevenbroich GmbH hat die Zuverlässigkeit des neuen und verbesserten Interimsverfahrens zur Schallprognose bei Windenergieanlagen nachgewiesen. Als einziges Unternehmen konnte Windtest Grevenbroich verwertbare Informationen bis zu einer Entfernung von 1.500 Metern zu einer einzelnen Windenergieanlage aufzeichnen und auswerten, so das Unternehmen.
Das Interimsverfahren berücksichtigt künftig das Frequenzverhalten der Windenergieanlage unter Ausschluss der Bodendämpfung und wird der tatsächlichen Schallausbreitung vor allem hoher Windenergieanlagen laut Expertenmeinung besser gerecht. Vor allem bei neu zu errichtenden Anlagen und bei Streitfällen wird das Interimsverfahren zukünftig das alternative Verfahren ersetzen, weil es als „Stand der Technik“ anerkannt ist. Genau auf dieser Basis hat mit dem Verwaltungsgericht Düsseldorf Ende September auch die Justiz die neue Methode zur Schallprognose als aktuelles, bei Genehmigungen anzuwendende Verfahren eingestuft, teilte die Windtest Grevenbroich mit.
© IWR, 2026
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10.11.2017



