Windkraftanlagen: Neues Verfahren zur Schallimmissionsprognose
Grevenbroich - Die Windtest Grevenbroich GmbH hat die Zuverlässigkeit des neuen und verbesserten Interimsverfahrens zur Schallprognose bei Windenergieanlagen nachgewiesen. Als einziges Unternehmen konnte Windtest Grevenbroich verwertbare Informationen bis zu einer Entfernung von 1.500 Metern zu einer einzelnen Windenergieanlage aufzeichnen und auswerten, so das Unternehmen.
Das Interimsverfahren berücksichtigt künftig das Frequenzverhalten der Windenergieanlage unter Ausschluss der Bodendämpfung und wird der tatsächlichen Schallausbreitung vor allem hoher Windenergieanlagen laut Expertenmeinung besser gerecht. Vor allem bei neu zu errichtenden Anlagen und bei Streitfällen wird das Interimsverfahren zukünftig das alternative Verfahren ersetzen, weil es als „Stand der Technik“ anerkannt ist. Genau auf dieser Basis hat mit dem Verwaltungsgericht Düsseldorf Ende September auch die Justiz die neue Methode zur Schallprognose als aktuelles, bei Genehmigungen anzuwendende Verfahren eingestuft, teilte die Windtest Grevenbroich mit.
© IWR, 2026
ERG S.p.A.-Aktie nach Zahlen unter Druck: ERG steigert Umsatz und EBITDA 2025 - 1 Euro Dividende und Fokus auf Repowering und Speicher
RWE schließt PPA für Nordseecluster A ab: Flughafen München sichert sich über zehn Jahre Offshore-Windstromkontingent von RWE
Nordex erfolgreich bei Bürgerenergieprojekt: Nordex liefert Turbinen für 49 MW Windpark Heek-Strönfeld in NRW
Wind Certification feiert Jubiläum: Wind Certification hat seit 2011 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 8 Gigawatt zertifiziert
Rechenzentren als Wachstumstreiber: Fuelcell Energy steigert Umsatz im ersten Quartal um 61 Prozent - Nettoergebnis bleibt negativ
Das könnte Sie auch noch interessieren
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Solarenergie in Deutschland
Gewerbestrom - Strom-Anbieter wechseln
Stellenangebot: BBH Consulting AG sucht (Junior) Consultant (m/w/d) im Bereich der Netzentgeltregulierung
10.11.2017



