Windmarkt Asien: GE Renewable Energy punktet in Japan mit Auftrag für Onshore-Windpark
Tokio, Japan - GE Renewable Energy hat in Japan von dem regenerativen Projektentwickler Green Power Investment (GPI) einen Auftrag über die Lieferung der Windturbinen für den 80 Megawatt (MW) Windpark Fukaura erhalten.
Der Standort des Windparks Fukaura befindet sich in der gleichnamigen Stadt in der Präfektur Aomori in der Region Tohoku auf der Insel Honshu. Das Projekt, bei dem 19 Onshore-Windturbinen des Typs 4.2-117 mit einer Leistung von 4,2 MW von GE zum Einsatz kommen werden, ist das dritte Projekt von GE mit GPI in Japan. Die Vereinbarung umfasst auch einen Full-Service-Vertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren und der Option auf eine Verlängerung. Der japanische Energieversorger Tohoku Electric Power unterstützt das Projekt als strategischer Partner von GPI in der Region Tohoku.
Die Installation der Windturbinen soll im zweiten Quartal 2023 beginnen, die vollständige Inbetriebnahme ist für 2024 geplant. Angesichts des komplexen Standorts nahe der nordwestlichen Seegrenze Japans sind die Onshore-Windturbinen des Typs GE 4.2-117 so optimiert, dass sie mit den extremen Wetterbedingungen und einzigartigen Windverhältnissen in Japan zurechtkommen.
Nach Angaben der japanischen Windenergie Agentur waren Ende 2021 Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 4.600 MW installiert. Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) nennt im Rahmen des Fahrplans der japanischen Regierung zur Erreichung des Status Netto-Null-Emissionen bis 2050 im Bereich Onshore-Windenergie einen Ausbauwert von 15.000 bis 16.000 MW.
© IWR, 2026
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