Windpark Kurzéme: PNE und schwedische Eolus planen 1.000 MW Offshore Windpark in Lettland
Cuxhaven - Die PNE AG aus Cuxhaven und die schwedische Eolus-Gruppe haben ein 50:50 Joint Venture für die Entwicklung des Offshore-Windparks Kurzéme in Lettland gegründet. Der Windpark wird eine installierte Leistung von rund 1.000 MW haben und soll noch vor 2030 in Betrieb genommen werden.
"Wir sind sehr daran interessiert, unsere langjährige Erfahrung und unser Know-how im Bereich der Offshore-Windenergie in diese Partnerschaft einzubringen. Mit Eolus haben wir einen zuverlässigen Partner gewonnen, mit dem wir gemeinsam das Projekt erfolgreich entwickeln werden," erklärt Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG.
Die 50-prozentige Beteiligung an der SIA Kurzéme Offshore sei ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der Unternehmensstrategie Scale up 2.0, bei der bis Ende 2027 die Gesamtprojektpipeline auf mehr als 20.000 MW/MWp anwachsen soll, so Lesser.
"Wir sind seit mehr als zehn Jahren im Baltikum tätig und verfügen über ein solides Projektportfolio. Wir sehen ein großes Potenzial in den baltischen Ländern, wo wir nun unser Geschäft ausbauen", sagt Per Witalisson, CEO von Eolus.
Das Offshore-Projektgebiet liegt in der Ostsee vor der Westküste Lettlands. Der Windpark hat das Potenzial, jährlich 4,5 Mrd. kWh Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Eolus hat erste Studien durchgeführt und das Projekt seit 2020 entwickelt.
Durch die Zusammenarbeit mit PNE werden nun weitere Ressourcen und Kompetenzen in das Projekt eingebracht. Der Antrag für das Projekt ist gestellt. Die Untersuchungen für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) starten nach Erhalt der Untersuchungserlaubnis. Das Gebiet ist Gegenstand einer zukünftigen Ausschreibung.
© IWR, 2026
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19.01.2023





