Wüstenstrom: Jinko Power erhält Zuschlag für PV-Kraftwerk in Saudi-Arabien
Hongkong - Die saudische Regierung setzt mit dem National Renewable Energy Program (NREP) auf den Ausbau der erneuerbaren Energien. Im Dezember 2022 hatte die Saudi Power Procurement Co. (SPPC) die vierte Ausschreibungs-Runde (R4) für Solarprojekte veröffentlich, darunter das 1.100 MW Floating-Solarkraftwerk Al Henakiyah und das 400 MW Solarkraftwerk Tabarjal.
Ein Konsortium unter der Führung des chinesischen Solarkraftwerksentwicklers und -betreibers Jinko Power Technology hat jetzt den Zuschlag für den Bau des 400 MW-Photovoltaik-Kraftwerks in den Wüsten im Norden Saudi-Arabiens erhalten. Das berichtet die chinesische Yicai Global. Das Solarkraftwerk in der Stadt Tabarjal soll durchschnittlich 1,2 Mrd. kWh Strom produzieren, die Umsetzung erfolgt auf Basis des Betreibermodells Build-Own-Operate (BOO).
Das Unternehmen will die Mittel für den Bau des 400 MW-Solarkraftwerks durch Überbrückungskredite und andere Mittel aufbringen, heißt es in der Meldung. Für die Bauzeit werden 21 Monate veranschlagt.
Jinko Power betreibt Solarkraftwerke weltweit, das Tochterunternehmen Jinko Solar zählt zu den größten Herstellern von Solarmodulen.
© IWR, 2026
Neue VSB-Windturbinen am Netz: VSB schließt Erweiterung des Windparks Vockenrod in Hessen ab
NRW will PV-Ausbau beschleunigen: NRW startet neue Koordinierungsstelle für Freiflächen-Photovoltaik
Katherina Reiches umstrittene Energiepläne: Bundeskabinett beschließt EEG-Novelle 2027 und Netzanschlusspaket – endgültiger Gesetzestext steht noch aus
Trianel erreicht wichtige Meilensteine: Trianel treibt Windenergieausbau mit Projekten in NRW und Rheinland-Pfalz voran
PNE stärkt Projektpipeline: PNE treibt Umsetzung der Unternehmensstrategie mit neuen Windpark-Genehmigungen voran
Das könnte Sie auch noch interessieren
Tagesaktuelle Stromerzeugung in Europa just in time
Stromtarife-Haushalte vergleichen - strompreisrechner.de
Gewerbestrom - Strom-Anbieter wechseln
21.09.2023



