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Zukunft ohne Dieselloks: Alstom liefert Brennstoffzellen-Züge nach Italien

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Saint-Ouen-sur-Seine - Der französische Alstom-Konzern liefert an das italienische Verkehrsunternehmen Ferrovie Nord Milano (FNM) Wasserstoff-Brennstoffzellenzüge. Insgesamt sechs Züge mit der Option auf acht weitere Züge für einen Gesamtbetrag von rund 160 Millionen Euro sind vereinbart. Die erste Zuglieferung soll innerhalb von 36 Monaten nach der Bestellung erfolgen.

Die neuen Brennstoffzellen-Züge werden auf der Regionalzugplattform Coradia Stream von Alstom basieren, die für den europäischen Markt bestimmt ist und bereits von den wichtigsten italienischen Alstom-Standorten für Italien produziert wird. Der Coradia Stream für FNM wird mit der gleichen Brennstoffzellen-Antriebstechnologie ausgestattet sein, die mit dem Coradia iLint weltweit eingeführt wurde.

Der von Alstom in Deutschland gebaute Coradia iLint ist der weltweit erste zugelassene Personen-Regionalzug mit Brennstoffzenanatrieb. 41 dieser wasserstoffbetriebenen Züge hat Alstom in Deutschland bereits verkauft.

Am 11.09.2020 hat die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) den Coradia iLint erstmals im regulären Fahrgastbetrieb zur Probe (bis Ende November 2020) eingesetzt. Weitere Länder wie Großbritannien und die Niederlande haben nach Angaben von Alstom ebenfalls Interesse an der Technologie bekundet.

© IWR, 2021

26.11.2020