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USA steigen aus Pariser Klimavertrag aus

Washington D.C. – US-Präsident Donald Trump hat es tatsächlich getan: Er erklärte am Donnerstag, dass sich die USA aus dem historischen, weltweiten Klimaschutzabkommen zurückziehen werde. Die Reaktionen sind massiv.

Trump erklärte vor dem Weißen Haus, dass er den Klimavertrag neu verhandeln wolle. Entweder soll es dabei um die Bedingungen für einen Wiedereinstieg der USA in den Klimavertrag gehen oder um einen komplett neuen Vertrag, so die Vorstellung Trumps. Die internationale Bereitschaft zu Neuverhandlungen ist allerdings gering. Zudem verliert Trump einige seiner Berater.

Europa lehnt Neuverhandlungen ab

Die von der US-Regierung angestrebten Neuverhandlungen dürften schwierig werden. Die Bereitschaft zu derartigen Gesprächen tendiert gegen null. So haben Deutschland, Frankreich und Italien haben der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer Neuverhandlung des Pariser Klimaabkommens eine Absage erteilt. In einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs der drei Länder t wird Entscheidung der Vereinigten Staaten bedauert. Man sei „der festen Überzeugung, dass das Übereinkommen von Paris nicht neu verhandelt werden kann“, heißt es darin.

Trump verliert Musk und Iger als Berater

Eine umgehende Reaktion erhielt Trump via Twitter von Tesla-Chef Elon Musk, der zu einem Beratungsgremium des Präsidenten zählt. Musk erklärte, dass er seine Beratertätigkeit einstellen werde. Der Klimawandel sei real. Das Abkommen zu verlassen, sei nicht gut für Amerika und für die Welt, so Musk. Auch der Disney-Chef Robert Iger ließ per Twitter wissen, dass er Präsident Trump „aus Prinzip“ nicht länger beraten werde.

© IWR, 2017

02.06.2017

 



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