Batterieforschung: Start-Up am MEET in Münster erhält EXIST-Gründungs-Förderung
Münster - Das Projekt „E-Lyte“ des MEET Batterieforschungszentrums der Universität Münster hat eine Zusage des Förderprogramms „EXIST-Forschungstransfer“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erhalten. Damit hat das Projekt, in dem zukunftsweisende Elektrolyte für unter anderem Lithium-Ionen-Batterien entwickelt und produziert werden sollen, einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit im Rahmen der neu gegründeten Lyte Innovations GmbH erreicht. Angesichts der globalen Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien und des steigenden Interesses am Aufbau einer europäischen bzw. nationalen Zellfertigung erwartet das 4-köpfige Projektteam von E-Lyte ein bedeutsames Marktpotenzial für das sich in Gründung befindliche Start-Up.
Die Leistung moderner elektrochemischer Energiespeichertechnologien hängt entscheidend von der Zusammensetzung und Qualität der Elektrolyte ab. Dabei ist die Entwicklung des Elektrolyten aufwendig und anspruchsvoll, da der Elektrolyt ein komplexes System aus vielen Komponenten darstellt, die nicht nur untereinander, sondern auch mit den weiteren Komponenten einer Batteriezelle abgestimmt werden müssen. Für die Entwicklung und Produktion der Elektrolyte und Elektrolytkomponenten kann im Rahmen von E-Lyte die Hochdurchsatzanlage des MEET genutzt werden, die ein zeit- und kosteneffizientes Verfahren ermöglicht.
Der EXIST-Forschungstransfer ist ein Förderprogramm, das herausragende, forschungsbasierte Gründungsvorhaben unterstützt, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Das Programm wird durch den Europäischen Solarfonds co-finanziert.
© IWR, 2025
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Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
13.06.2019



