Bis 2021: ABO Wind errichtet Windpark in Tunesien
Wiesbaden - Der Projektierer ABO Wind hat aus den Händen des tunesischen Premierministers Youssef Chahed die Genehmigung zum Bau eines Windparks mit 30 Megawatt Leistung erhalten. Mit dem staatlichen Energieversorger STEG (Société tunisienne de l’électricité et du gaz) schließt ABO Wind einen Stromliefervertrag ab, der eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom über 20 Jahre vorsieht.
Im Herbst 2018 hatte ABO Wind ein Planungsbüro in Tunis eröffnet. In der Entwicklung hat das Unternehmen aktuell ein halbes Dutzend tunesischer Wind- und Solarprojekte. ABO Wind erwartet, in diesem Jahr weitere Genehmigungen zu erhalten und Stromlieferverträge abzuschließen.
Mit einem forcierten Ausbau erneuerbarer Energien möchte Tunesien das Energiedefizit des Landes kostengünstig und klimafreundlich beheben. Bis zum Jahr 2030 sollen Erneuerbare 30 Prozent des Strombedarfs decken. Aktuell sind es drei Prozent.
Den ersten tunesischen Windpark nahe der Stadt Mornag, 35 Kilometer südöstlich von Tunis, plant ABO Wind derzeit mit Siemens Gamesa-Anlagen vom Typ SG145 mit 4,2 und 4,5 Megawatt Leistung. Da von der Windmessung bis zur Finanzierung noch einige Herausforderungen zu bewältigen sind, erwartet der Projektierer eine Inbetriebnahme im Jahr 2021.
© IWR, 2026
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15.01.2019



