CCS-Technologie: Ørsted erhält Auftrag zur Abscheidung und Speicherung von 430.000 t biogenem CO2
Fredericia, Dänemark - Die dänische Energiebehörde (DEA) hat einen 20-Jahres-Vertrag mit dem Energiekonzern Ørsted für dessen Projekt zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) "Ørsted Kalundborg Hub" abgeschlossen.
Das Projekt sieht vor, dass Ørsted die CO2-Abscheidung in seinem mit Holzhackschnitzeln befeuerten Kraftwerk Asnæs im westseeländischen Kalundborg und in dem mit Stroh befeuerten Kessel des Kraftwerks Avedøre im Großraum Kopenhagen einführen wird.
Im Laufe des Jahres 2025 sollen die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Asnæs und Avedøre mit der Abscheidung und Speicherung von biogenem Kohlenstoff beginnen. Es ist geplant, dass die beiden Blöcke ab Anfang 2026 ca. 430.000 Tonnen biogenes CO2 pro Jahr abscheiden und speichern.
Die Realisierung des Projekts stellt nach Angaben von Ørsted den ersten Schritt zum Aufbau einer groß angelegten CO2-Infrastruktur in ganz Dänemark dar, da das Kraftwerk Asnæs nicht nur als Drehscheibe für die Abscheidung und den Transport von Ørsteds eigenem biogenen CO2 dienen wird, sondern potenziell auch für den Transport von CO2, das von anderen Emittenten erzeugt wird.
Ørsted kooperiert beim Thema CO2-Abscheidung mit dem norwegischen Unternehmen Aker Carbon Capture. Als Anbieter der CO2-Abscheidung wird Aker Carbon Capture fünf Just Catch™-Einheiten an die KWK-Anlagen liefern. Das standardisierte Just Catch™-Konzept ist ein modulares und konfigurierbares Angebot, das eine effiziente Produktion und den Einsatz von CO2-Abscheidungsanlagen ermöglicht.
Die Aktie des RENIXX Konzerns Ørsted verliert an den ersten vier Handelstagen dieser Woche 1,7 Prozent auf 85,48 Euro (Schlusskurs, 18.05.2023, Börse Stuttgart). Am heutigen Vormittag kann die Aktie wieder zulegen. Aktuell steht der Kurs bei einem Plus von 1,1 Prozent bei 86,40 Euro.
© IWR, 2026
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