CO2-Abscheidung: Fuelcell Energy und Exxon Mobil setzen Kooperation bei CCS-Technologie fort
Danbury, USA - Der Brennstoffzellenspezialist Fuelcell Energy und die Exxon Mobil Technology and Engineering Company (EMTEC) haben ihre gemeinsame Entwicklungsvereinbarung auf dem Gebiet der CO2-Abscheidung bis zum 31. März 2024 verlängert.
Die Vereinbarung ermöglicht nach Angaben der Unternehmen die Fortführung der Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Upscaling der Produktion und der Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie für Anwendungen zur CO2-Abscheidung in einem breiteren Spektrum von Abscheidungsmöglichkeiten, einschließlich kohlenstoffärmerer Abgasströme. Die erweiterte Kooperation soll auch weitere gemeinsame Marketing- und Vertriebsanstrengungen sowie Leistungsverbesserungen und Kostenoptimierungen ermöglichen.
Wie das Brennstoffzellenunternehmen ankündigt, verfolgen Fuelcell Energy und EMTEC des Weiteren die Durchführung eines möglichen Demonstrationsprojektes zusammen mit Exxon Mobil. Eine endgültige Investitionsentscheidung für das Demovorhaben wird im Laufe des Jahres 2023 erwartet.
"Wir sind sehr erfreut, dass sich unsere gemeinsam entwickelte Technologie zur Kohlenstoffabscheidung für die von uns angestrebte kommerzielle Nutzung als praktikabel erwiesen hat und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Exxon Mobil im Hinblick auf ein mögliches Demonstrationsprojekt", begrüßt Fuelcell Energy CEO und Präsident Jason Few die bisherigen Ergebnisse der Kooperation.
Die Karbonat-Brennstoffzellen von Fuelcell Energy sind nach Angaben des Unternehmens in der Lage, CO2 aus externen Quellen effizient aufzufangen und zu konzentrieren. CO2-haltige Abgasströme, wie z.B. Verbrennungsabgase, können in die Brennstoffzelle geleitet werden, wo durch elektrochemische Reaktionen Strom und Wasserstoff erzeugt werden, während das CO2 zur Nutzung oder dauerhaften Sequestrierung aufgefangen und konzentriert wird.
Der modulare Aufbau der Technologie erlaube den Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungen an unterschiedlichsten Standorten und ermögliche einen hocheffizienten Betrieb, während Unternehmen in schwer zu dekarbonisierenden Industrie- und Gewerbebereichen ihre Ziele vorantreiben könnten, so die Einschätzung des Brennstoffzellenunternehmens.
Die Aktie von Fuelcell notiert aktuell bei einem Kurs von 1,246 Euro. Gegenüber dem Kurs zum Jahreswechsel ist das ein Minus von rund 50 Prozent.
© IWR, 2026
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