Deutscher Wetterdienst: Trend zur globalen Erwärmung ungebrochen
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Berlin - Das Jahr 2017 ist nach Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weltweit eines der drei wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1881. DWD-Klimaexperte Dr. Thomas Deutschländer sieht darin den anhaltenden Trend zur globalen Erwärmung bestätigt.
In Deutschland rangiert das vergangene Jahr mit einer um 1,4 Grad Celsius über dem langjährigen Wert liegenden Jahresmitteltemperatur auf Platz 6 der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch ohne Temperaturrekord spiegelt sich in der Witterung 2017 nach DWD-Einschätzung der Klimawandel deutlich wider. Dies zeigten die Verteilung zu warmer und zu kalter Monate, die vielen Extremereignisse wie Sturm und Starkregen sowie die andauernde Trockenheit im Frühjahr oder das anhaltend trübe Wetter zwischen September 2017 und Januar 2018 gewesen.
Wie in Deutschland war es 2017 auch im übrigen Europa fast überall gegenüber dem langjährigen Mittel zwischen 1 und 2 Grad zu warm. Europaweit war 2017 mit einem Temperaturplus von 1,3 Grad das fünftwärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Beobachtungen.
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