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Ehemaliger Braunkohletagebau Cottbus: Pfalzsolar baut größte Floating-PV Anlage in Deutschland

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Ludwigshafen - Die Pfalzsolar GmbH, Tochter der Pfalzwerke-Gruppe, gibt mit dem Auftrag über die deutschlandweit größte schwimmende PV-Anlagen einen weiteren bedeutenden Meilenstein in der 20-jährigen Firmengeschichte bekannt.

Im Auftrag der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) und EP New Energies GmbH (EPNE) setzt das Unternehmen als EPC-Dienstleister den in Deutschland mit Abstand bislang größten schwimmenden Solarpark mit 29,1 Megawatt Gesamtleistung als Teil des Megaprojekts „Cottbuser Ostsee“ um. Die Verträge wurden dazu in der vergangenen Woche unterschrieben. Der offizielle Startschuss für den Bau soll im Januar 2024 erfolgen, der Netzanschluss ist für das vierte Quartal 2024 geplant.

Die Umwandlung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord in einen 1.900 Hektar großen künstlichen See vor den Toren der Stadt Cottbus folgt der seit den 1980er Jahren im Tagebau betriebenen Kohleförderung, die im Jahr 2015 endete. Seit dem Jahr 2019 flutet das Energieunternehmen LEAG den ehemaligen Tagebau mit Spreewasser, knapp die Hälfte des Wasservolumens konnte bereits eingeleitet werden.

"Für mich ist das gesamte Projekt Cottbuser Ostsee das spannendste und größte Projekt der Rekultivierung einer Bergbaulandschaft in Europa", sagt Lars Josten, Geschäftsführer der Pfalzsolar GmbH.

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16.06.2023