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Elektrolyseure: Thyssenkrupp Nucera expandiert in strategischen Wasserstoff-Markt

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Dortmund - Der Elektrolysespezialist Thyssenkrupp Nucera expandiert in einen Markt, der zum Gigawatt-Star für grünen Wasserstoff werden kann. Das Unternehmen hat in Perth, Australien, ein neues Büro eröffnet.

Thyssenkrupp Nucera spürt eine steigende Nachfrage nach Elektrolyseuren für die Herstellung von Wasserstoff und konnte den Auftragseingang durch Projekte im Multi-Gigawatt-Maßstab auf Basis seines 20-MW-Standard-Elektrolyseurmoduls deutlich steigern. So hat Thysssenkrupp Nucera beispielsweise bereits einen Auftrag über die Lieferung einer Elektrolyseanlage mit einer Leistung von mehr als zwei Gigawatt (2.000 MW) für eines der weltweit größten Projekte zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Neom in Saudi-Arabien erhalten. Auch für Royal Dutch Shell soll Thyssenkrupp Nucera eine Elektrolyseanlage (200 MW) in den Niederlanden errichten.

Das Industriegebiet in Perth bietet eine ideale Infrastruktur für den Export von grünem Wasserstoff und grünen Chemikalien in globale und wichtige asiatische Märkte. Auch sind hier lokale Arbeitskräfte und Fähigkeiten zur Projektunterstützung vorhanden.

Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach grünem Wasserstoff in der Region deutlich wachsen wird. Bis 2030 hat Australien das Potenzial, bis zu 500.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr zu exportieren, um die prognostizierte Nachfrage von 2.489.000 Tonnen allein in Japan und Südkorea zu decken. Das entspricht einer Elektrolysekapazität von 5 GW (5.000 MW) allein für den Export.

Mit einem Überfluss an Platz, Küsten und den weltweit besten Sonnen- und Windressourcen ist Australien am besten für zukünftige Exporte erneuerbarer Energien in der gleichen Größenordnung positioniert, da es bereits seit Jahrzehnten fossile Energie liefert. Sein erneuerbares Energieerzeugungspotenzial ist deutlich höher als der derzeitige eigene Gesamtprimärenergieverbrauch, zeigt sich Thyssenkrupp Nucera optimistisch für die Zukunft.

© IWR, 2022

07.06.2022