EU-Parlament und Rat wollen fairen Klimaschutz: EU stärkt neues Emissionshandelssystem für Gebäude und Verkehr vor Start 2028
Brüssel – Die Europäische Union bereitet den Start des neuen Emissionshandelssystems für Gebäude, Straßenverkehr und weitere Sektoren (ETS2) vor. Das Europäische Parlament und der Rat haben eine vorläufige Einigung erzielt, um die Marktstabilität des Systems zu stärken und Preisschwankungen bei CO2-Zertifikaten abzufedern.
Die Vereinbarung betrifft die sogenannte Marktstabilitätsreserve (MSR) des ETS2. Durch zusätzliche Schutzmechanismen soll der CO2-Markt verlässlicher und planbarer werden, während die Klimaziele der EU für 2040 unterstützt werden. Der Start des ETS2 ist für 2028 vorgesehen.
EU-Kommissar für Klimapolitik Wopke Hoekstra betonte: „Klimaschutz muss nicht nur wirksam, sondern auch fair und vorhersehbar sein.“ Die Einigung stärke die Schutzvorkehrungen des neuen Emissionshandelssystems und verbessere Stabilität sowie Erschwinglichkeit für Bürger und Unternehmen.
Mit dem ETS2 will die EU künftig auch CO2-Emissionen aus Brennstoffen für Gebäude und den Straßenverkehr bepreisen. Gemeinsam mit dem Sozialen Klimafonds soll das System einen geordneten Übergang zur Klimaneutralität ermöglichen und gleichzeitig Investitionen in emissionsarme Technologien beschleunigen.
© IWR, 2026
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