Greenpeace: Kohlekraftwerke verursachen Milliarden an Gesundheitskosten
Berlin – Energiekonzerne wälzen Milliarden an Gesundheitskosten aus dem Betrieb von Kohlekraftwerken auf die Gesellschaft ab. Das geht aus dem Greenpeace-Report „Last Gasp“ hervor. Danach addieren sich die Folgen gesundheitsschädlicher Emissionen aller in der EU betriebenen Kohlekraftwerke im Jahr 2016 auf mindestens 22 Milliarden Euro.
Zwei Drittel dieser Kosten entfallen dabei auf zehn Energiekonzerne, darunter die drei deutschen Unternehmen RWE, Uniper und Steag, aber auch EPH, der tschechische Betreiber der Lausitzer Braunkohlekraftwerke.
Der Report modelliert auf Basis der jüngsten Emissions- und Wetterdaten die Gesundheitsschäden durch Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Feinstaub. Demnach verursacht eine Megawattstunde Kohlestrom der zehn größten Kohleunternehmen durchschnittliche Gesundheitskosten in Höhe von 56 Euro, so Greenpeace.
© IWR, 2026
UKA strukturiert Italien-Aktivitäten neu: UKA beruft Daniele Ascioti in Führung der italienischen PV- und Speicheraktivitäten
MLK setzt auf regionale Wertschöpfung: MLK baut Bürgerbeteiligung an Windenergieprojekten über Nachrangdarlehen aus
Lichtblick setzt auf Eigenerzeugung: Lichtblick startet Bau von 10,2-GWh-Solarpark in Bad Zwischenahn
Arizona setzt auf 4-Stundenspeicher: EDP und Salt River Project nehmen 800-MWh-Batteriespeicher „Flatland“ in Arizona in Betrieb
Nel ASA setzt Schlussstrich unter Rechtsstreit: Nel ASA schließt Vergleich mit Iwatani und beendet US-Rechtsstreit
Das könnte Sie auch noch interessieren
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Solarenergie in Deutschland
Gewerbestrom - Strom-Anbieter wechseln
Stellenangebot: Energieforen Leipzig GmbH sucht Projektmanager Digitalisierung & IT (all people)
23.11.2018



