Grüne Transformation: RWE investiert 8 Milliarden Euro in grünes Portfolio
Essen - Der Energiekonzern RWE kommt bei seiner Growing-Green-Strategie weiter voran. Mit Investitionen von 8,0 Mrd. Euro allein im ersten Quartal 2023 hat das Unternehmen sein grünes Portfolio um 4,9 Gigawatt (GW) ausgebaut. Der größte Anteil der Investitionen entfiel auf die Akquisition von Con Edison Clean Energy Businesses in den USA mit 6,3 Mrd. €.
Zudem hat RWE ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk in den Niederlanden erworben und den britischen Solarentwickler JBM Solar übernommen. In den ersten Monaten sind die Investitionen in neue Windkraft- und Solaranlagen kräftig gestiegen, im Vergleich zum ersten Quartal 2022 wuchs das grüne RWE-Portfolio um 7 GW Leistung.
Aktuell befinden sich weitere Projekte mit einer Leistung von 6,8 GW im Bau. Größte Einzelprojekte sind die Offshore-Windparks Sofia mit 1,4 GW vor der britischen Küste und Thor mit 1 GW in Dänemark. An Land treibt RWE den Ausbau der Windkraft mit mehr als 17 Projekten in Europa und den USA voran, insgesamt sind das 0,6 GW (600 MW).
Der größte Anteil der Neubauprojekte entfällt aktuell auf Solarenergie mit 2,7 GW und hier vor allem auf die USA. Zudem erweitert RWE ihr globales Portfolio an Batteriespeichern; das Unternehmen errichtet in Deutschland, den USA und den Niederlanden aktuell Projekte mit insgesamt 0,9 GW.
Michael Müller, Finanzvorstand der RWE AG, betont: „Der kontinuierliche Zubau regenerativer Erzeugungsanlagen und unsere Akquisitionen zahlen sich aus. Im ersten Quartal 2023 haben wir 14 Prozent mehr grünen Strom erzeugen können als im Vergleichszeitraum. Und wir verfügen über die finanziellen Mittel, um auch in diesem Jahr weiter kräftig in organisches Wachstum zu investieren."
© IWR, 2026
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