Härtetest bestanden: Windkraftanlagen-Drohneninspektion von Enertrag Betrieb überzeugt
Dauerthal - Die Enertrag Betrieb GmbH bietet seit Mai 2022 ein neues Verfahren zur Rotorblattinspektion inklusive Blitzschutzmessung an Windenergieanlagen mittels Drohnen an. Jetzt hat die Drohneninspektion auch den ersten Kunden live im Windfeld überzeugt.
Blue Elephant Energy hat die neue Technologie auf den Prüfstand gestellt. Mit Erfolg: Die Rotorblattinspektion inkl. Blitzschutzmessung an der Vestas V112 des Kunden hat reibungslos funktioniert und die Drohne ihren Job excellent gemeistert, teilte Enertrag Betrieb mit
„Wir wollten uns vor Ort ein Bild von dem neuen Verfahren machen und prüfen, ob es hält, was es verspricht“, erklärt Nils Schreiner, Head of Technical Due Diligence bei der Blue Elephant Energy AG, seine Erwartungshaltung an den Termin. Sein Fazit: „Es ist beeindruckend, wie schnell die Drohne die Flüge erledigt hat und wie schnell wir erste Bilder von den Rotorblättern bekommen haben. Die Zeitersparnis an der Anlage ist enorm.“
Die Rotorblattinspektion an einer Windkraftanlage per Drohne erfolgt in drei Flugphasen, d.h. eine für jedes Rotorblatt. Die Drohne fliegt autonom das Rotorblatt von verschiedenen Seiten ab, dokumentiert ihren Flug und wird dann von einem erfahrenen Drohnenpiloten sicher gelandet. Parallel dazu wird der Blitzschutz mittels eines an der Drohne befestigten Feldstärkemessgeräts geprüft.
Neben der Zeitersparnis sinkt die Anzahl der Seilkletterarbeiten an immer höher werdenden Windenergieanlagen.
Das neue Verfahren erfüllt nach Angaben von Enertrag Betrieb ämtliche relevanten Branchenstandards wie die Grundsätze einer Wiederkehrenden Prüfung (laut BWE), Richtlinien für Windenergieanlagen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), Richtlinie für die Zertifizierung von Windenergieanlagen (DNV) oder die Technische Richtlinie zur Prüfung der Blitzschutzanlage an WEA (BWE). Auch der TÜV Nord hat das Verfahren zur Blitzschutzmessung geprüft, so Enertrag Betrieb.
© IWR, 2026
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