Klimaschutz: San Francisco verbietet Erdgas in Neubauten - Kalifornien setzt auf Wasserstoff
San Francisco - Die Großstadt San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien verschärft ihre Maßnahmen gegen den Klimawandel. Am Dienstag ist eine neue Verordnung verabschiedet worden, die die Nutzung von Erdgas zum Heizen und Kochen in Neubauten ab 2021 verbietet.
Ab Juni 2021 dürfen neue Gebäude nur noch mit elektrischer Energie versorgt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Ausnahmen gelten lediglich für Restaurants.
Statt auf fossile Energien will der US-Bundesstaat Kalifornien die Wasserstoffwirtschaft ankurbeln. Nach einem Bericht der New York Times hat sich Kalifornien angesichts der sinkenden Kosten für die Herstellung von Wasserstoff ehrgeizige Ziele gesetzt, "um Fahrzeuge, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, zugunsten von Batterien und Wasserstoff aus dem Verkehr zu ziehen." Die New York Times zitiert zur weiteren Marktentwicklung für den Wasserstoff Matthew Blieske, Shell's globalen Wasserstoff-Produktmanager, dass es in den vergangenen Zyklen immer an irgendetwas fehlte, aber diese Barrieren sieht er derzeit nicht mehr.
© IWR, 2026
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12.11.2020




