Kostenexplosion: Atomkraftwerk Flamanville kostet 1 bis 2 Milliarden Euro mehr
Paris - Die Fertigstellung des ERP-Atomkraftwerks im französischen Flamanville verzögert sich um mindestens weitere drei Jahre. Ursprünglich war die Inbetriebnahme nach fünf Jahren Bauzeit für das Jahr 2012 vorgesehen, nun kann der Start nach einer Mitteilung des staatlichen Stromversorgers EDF nicht vor 2022 erfolgen.
Nach Angaben der französischen Finanzzeitung Les Echos sind neue Reparaturarbeiten notwendig, die von der Sicherheitsbehörde ASN (l'Autorité de sûreté nucléaire) auferlegt wurden. Es handelt sich um acht defekte Schweißnähte an schwer zugänglichen Stellen.
Der Kostenplan von ursprünglich 3,3 Milliarden Euro ist schon längst Makulatur. Auch die nun mittlerweile aufgelaufenen Baukosten in Höhe von 10,9 Milliarden Euro sind wohl nicht zu halten und noch nicht das Ende der Fahnenstange. Laut Le Echos könnten allein mit der Reparatur der acht Schweißnähte weitere Mehrkosten in Höhe von 1 bis 2 Milliarden Euro anfallen.
© IWR, 2026
EJ: EWR Netz GmbH sucht Experte Smart-Meter-Rollout (m/w/d) Vestas-Aktienrückkauf noch bis Mai 2026: Vestas kauft in der ersten Woche 570.000 eigene Aktien zurück
Bundesnetzagentur verzeichnet hohe Beteiligung: Dezember-Ausschreibung der BNetzA für PV-Anlagen des ersten Segments deutlich überzeichnet
Grenergy Aktie legt zu: Grenergy sichert 355 Mio. US-Dollar Projektfinanzierung für Hybrid-Solarprojekte in Chile
Cadeler Aktie klettert: Cadeler-Tochter Nexra gewinnt 20-Mio.-Euro-O&M-Auftrag in Taiwan und stärkt Aftermarket-Position
Sonnen bietet Speicher ohne Solaranlage: Sonnen baut virtuelles Kraftwerk in Texas mit Heimspeichern aus
Das könnte Sie auch noch interessieren
Stromtarife-Haushalte vergleichen - strompreisrechner.de
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Ausbau Windenergie in Deutschland
05.08.2019



