Lingen und Werne: RWE investiert 50 Mio. Euro in Batteriespeicher für Wasserkraftanlagen
Essen - Der Energievsorger RWE will an den zwei Kraftwerks-Standorten in Lingen, Niedersachsen, und Werne, Nordrhein-Westfalen, neue Batteriespeicher errichten. Insgesamt entsteht ein Batteriesystem mit einer Gesamtleistung von 117 Megawatt (MW), teilte RWE mit.
Die neuen Batterien werden virtuell mit den RWE-Laufwasserkraftwerken entlang der Mosel gekoppelt. Durch das Hoch- bzw. Herunterregeln der Durchflussmenge an diesen Anlagen kann RWE so zusätzliche Leistung auch als Regelenergie zur Netzstabilität bereitstellen. Durch die Kopplung lässt sich nach RWE-Angaben die Gesamtleistung der Batterien noch einmal um gut 15 Prozent steigern.
Das geplante Speichersystem umfasst 420 Lithium-Ionen-Batterieracks in 47 Übersee-Containern. Die Anlage am Gersteinwerk in Werne wird über eine Leistung von 72 MW verfügen, die am Standort Emsland in Lingen erreicht 45 MW.
Das Investitionsvolumen für das Vorhaben beträgt laut RWE rund 50 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme wird für Ende 2022 angestrebt.
© IWR, 2026
EJ: UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG sucht Teamleiter Projektentwicklung Wind (m/w/d) Solar Fabrik expandiert: Modulhersteller Solar Fabrik steigert Auftragseingang auf über 1 GW
Gegen nächtliches Blinken: Dark Sky und Enertrag Systemtechnik weiten BNK-Ausbau in den Niederlanden weiter aus
Nordex punktet im deutschen Markt: Nordex erhält Auftrag für Bürgerwindprojekte in Niedersachsen
Enpal und Bosch stärken vernetztes Energiemanagement: Enpal erweitert Wärmepumpen-Angebot um smarte Heizungssteuerung von Bosch
Encavis baut Speichergeschäft aus: Encavis realisiert erste Utility-Scale-Batterie in Italien
Das könnte Sie auch noch interessieren
Gewerbestrom - Strom-Anbieter wechseln
Stromtarife-Haushalte vergleichen - strompreisrechner.de
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
26.07.2021



