Marktöffnung: Uniper nimmt Stromhandel mit Japan auf
Düsseldorf - Der Energieunternehmen Uniper ist im März 2021 erstmals in den Energiehandel mit Japan eingestiegen. Ein speziell für das Japangeschäft zusammengestelltes Team aus Stromhändlern und Analysten nutzte das neue Segment der europäischen Energiehandelsbörse EEX (European Power Exchange) für mehrere Kontrakte mit japanischen Handelspartnern.
Uniper sieht ein großes Potential auf dem japanischen Markt. Der Stromverbrauch in Japan ist mit rund 1.020 Mrd. kWh pro Jahr rund doppelt so hoch wie in Deutschland und der Importbedarf an allen Energiegütern ist enorm.
Nach einer Marktreform im Jahr 2016 ist das Volumen der Energie-Handelsgeschäfte in Japan rasant angestiegen. Allein der kurzfristige Stromhandel hat sich seitdem verzwanzigfacht, von 50 Gigawattstunden (GWh) auf mehr als 1.000 GWh täglich. Die starke Nachfrage nach Energie, das stabile politische und regulatorische Umfeld und das liquide physische Handelsgeschäft machen Japan zu einem interessanten Markt für Uniper.
Uniper hofft, neben Stromprodukten auch mit Herkunfts-Zertifikaten für Erneuerbare Energien und Strukturierten Handelsprodukten das Geschäft zu erweitern. Langfristiges Ziel sind stabile Ergebnisbeiträge durch die neuen Geschäftsmöglichkeiten im viertgrößten Strommarkt der Welt.
© IWR, 2026
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Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
26.03.2021



