Mit Ökostrom und 400 kW: EnBW setzt auf Schnellladeparks für Fernverkehr in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern
Karlsruhe – Der flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur ist entscheidend für den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland. Eine ausreichende Zahl zuverlässiger Ladepunkte, insbesondere im Fernverkehr und in ländlichen Regionen, verbessert den Rahmen für die Umstellung auf E-Mobility und unterstützt damit das Erreichen der Klimaziele.
Der Energiekonzern EnBW hat mit dem Bau von zwei neuen Schnellladeparks am Standort Klipphausen in Sachsen und Dummerstorf in Mecklenburg-Vorpommern begonnen. Beide Standorte liegen in Autobahnnähe und sollen ab Sommer 2025 mit insgesamt 32 Ladepunkten den Fernverkehr unterstützen. Die Versorgung erfolgt laut EnBW vollständig mit Ökostrom.
Die Ladeinfrastruktur an beiden Standorten basiert auf Hochleistungs-Ladepunkten (HPC), an denen Fahrzeuge – bei entsprechender Technik – mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt geladen werden können. Klipphausen erhält zunächst 20 Ladepunkte, Dummerstorf zwölf. Beide Standorte sind überdacht und für eine spätere Erweiterung ausgelegt.
„Mit den beiden Baustarts für überdachte EnBW-Schnellladeparks senden wir ein starkes Signal für die Mobilitätswende und alltagstaugliche E-Mobilität“, so Volker Rimpler, CTO E-Mobilität bei der EnBW. Die Schnellladeparks sollen künftig als feste Anlaufpunkte im Fernverkehr der jeweiligen Regionen dienen.
Mit derzeit rund 6.000 Schnellladepunkten gehört die EnBW zu den größten Anbietern in Deutschland. Bis 2030 soll das Netz auf mehr als 20.000 Ladepunkte wachsen. Neben Autobahnen investiert der Energiekonzern auch in städtische Ladeinfrastruktur und Standorte im Einzelhandel.
© IWR, 2026
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