Nach Bohrung: Stadtwerke München starten Pumpversuche an Geothermieanlage
München - Die Stadtwerke München (SWM) haben die vierte von sechs Bohrungen für die Geothermieanlage am Heizkraftwerk Süd (HKW Süd) niedergebracht. Nun sollen Pumpversuche zeigen, ob Ergiebigkeit und Temperatur des Thermalwasservorkommens den Erwartungen entsprechen, teilten die SWM mit.
Die Ergebnisse der Leistungstests an den ersten drei Bohrungen waren bereits sehr vielversprechend: Die Temperatur war deutlich höher als erwartet, die Ergiebigkeit lag im Plan. Auf Basis dieser Daten sind die SWM zuversichtlich, dass die tatsächliche Leistung der Anlage mehr als die geplanten 50 Megawatt betragen wird.
Damit können sie dann mehr als 80.000 Münchnerinnen und Münchner mit Ökowärme versorgen. Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten an allen sechs Bohrlöchern abgeschlossen sein. Parallel dazu wird die Heizzentrale gebaut, die auch die Technik beherbergt. Nach finalen Langzeitpumpversuchen soll die Anlage dann im Jahr 2020 ans Netz gehen.
© IWR, 2026
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18.06.2019



