Neueröffnung: Enertrag nimmt Tankstelle für grünen Wasserstoff offiziell in Betrieb
Dauerthal - Ab sofort können in Prenzlau Busse des ÖPNV, Güter- und auch Individualverkehr zwischen den urbanen Zentren Berlin und Stettin grünen Wasserstoff tanken. In Betrieb genommen wurde die Tankstelle von Enertrag.
Die Besonderheit ist, dass der Wasserstoff ausschließlich mit erneuerbarem Strom aus der Region erzeugt wird. Zu den ersten Kunden zählen die auf Wasserstoffantrieb umgerüsteten Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft sowie der neue Hyundai Xcient Fuel Cell LKW, der im Rahmen einer Roadshow in Brandenburg Anfang der Woche Halt machte.
Bei der offiziellen Eröffnung zeigte sich Karina Dörk, Landrätin des Landkreises Uckermark, erfreut über die Inbetriebnahme des jüngsten H2-Projektes in der Region. „Ich erwarte, dass in der Uckermark und im Barnim bald weitere Projekte folgen werden, denn hier gibt es beste Voraussetzungen, um bei der Entwicklung der Wasserstoff-Technologie eine Vorreiterrolle einzunehmen.“
Die Tankstelle des deutschen Herstellers Maximator verfügt über zwei Kompressorstufen, die Betankungen mit 350 und 700 bar für Nutzfahrzeuge und PKW erlauben. Zu Beginn steht eine tägliche Kapazität von 750 kg Wasserstoff zur Verfügung, die eine Betankung von 25 Bussen oder LKW ermöglicht. Eine Erweiterung der Kapazitäten auf 1.600 kg täglich ist möglich.
„Grüner Wasserstoff muss dort eingesetzt werden, wo die Hebelwirkung am größten ist und wo er am meisten Kohlendioxid vermeidet. Der Aufbau weiterer Tankstellen in der Region und die Nutzung im Mobilitätssektor sind daher naheliegend“, so der Enertrag-Vorstandsvorsitzende Jörg Müller.
Die Wasserstofftankstelle ist der erste Baustein des Wasserstoffzentrums Prenzlau. Die Pläne für das Wasserstoffzentrum sehen die Installation von bis zu 13 Megawatt Elektrolyseleistung sowie die Integration eines Labors zur Qualitätskontrolle und Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Technologien vor.
© IWR, 2026
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10.12.2021



