Offshore-Windpark "He Dreiht": Telekom-Tochter Pasm und EnBW schließen langfristigen Offshore-Stromliefervertrag
Karlsruhe - Der Telekom-interne Energieversorger Power and Air Condition Solution Management GmbH (Pasm) baut das regenerative Energieportfolio weiter aus. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG schließt mit dem Energieversorger EnBW einen langfristen Direktliefervertrag aus dem 960 Megawatt (MW) großen Offshore-Windpark „He Dreiht“.
Über das Power-Purchase-Agreement (PPA) PPA mit EnBW bezieht Pasm künftig Strom über ein 100 MW-Anteilspaket aus dem neuen Windpark in der deutschen Nordsee. Den Windstrom aus der Nordsee liefert EnBW über eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren.
Der Windpark „He Dreiht“ wird etwa 90 Kilometer nordwestlich von Borkum und rund 110 Kilometer westlich von Helgoland errichtet und soll Ende 2025 in Betrieb gehen. EnBW sicherte sich 2017 in der ersten Offshore-Ausschreibung in Deutschland den Zuschlag außerhalb des EEG-Regimes. Erstmals sollen erstmals Turbinen mit einer Leistung von 15 MW (Vestas-Anlagen) zum Einsatz kommen.
Als zentrales Instrument der Energiewende gewinnen PPAs zunehmend an Bedeutung: „Die Energiewende schaffen wir nur gemeinsam. PPAs sind ein Werkzeug dazu. Sie helfen Unternehmen, ambitionierte Klimaziele zu erreichen und ermöglichen Entwicklern von erneuerbaren Projekten eine verlässliche Finanzierung. So profitieren Wirtschaft und Klima gleichermaßen“, erläutert Dr. Georg Stamatelopoulos, Vorstand Nachhaltige Erzeugungs-Infrastruktur bei der EnBW.
Der Bau für den Offshore Windpark EnBW He Dreiht startet voraussichtlich im Mai 2024.
© IWR, 2026
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