Petrochemie im Blick: Siemens Energy und Linde kooperieren bei Dekarbonisierung
München - Die Siemens Energy Ag und die Linde Engineering haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Beide Unternehmen wollen ihre sich ergänzenden Portfolios und Kompetenzen dafür nutzen, ihre Technologien und Lösungen zu analysieren, weiterzuentwickeln und zu optimieren. Dadurch soll die Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit petrochemischer Anlagen („Brownfield“ und „Greenfield“) verbessert werden.
Die Unternehmen werden in gemeinsamen Studien untersuchen, wie sich die Technologien von Siemens Energy und Linde Engineering kombinieren lassen, um die Dekarbonisierung petrochemischer Anlagen zu erleichtern. Beispielsweise könne eine Optimierung des Strom- und Dampfverbrauchs die Emissionen verringern und die Energieeffizienz erhöhen. Zudem soll u.a. analysiert werden, wie sich erneuerbare Technologien und Energiespeicherlösungen nutzen lassen, um die Dekarbonisierungs-Initiativen der Kunden zu unterstützen.
„Die Kernkompetenzen und Technologieportfolios von Siemens Energy und Linde Engineering ergänzen sich in hohem Maße“, sagt Thorbjoern Fors, Executive Vice President Industrial Applications bei Siemens Energy. „Wir kombinieren unsere Erfahrung bei Design und Bau emissionsarmer Energiesysteme mit dem Know-how von Linde Engineering in der Steamcracking-Technologie und anderen nachgeschalteten Prozessen. Dadurch können wir Mehrwert für unsere Kunden in der Petrochemie schaffen, die unter hohem Druck stehen, ihre Kosten zu senken und ihre Anlagen zu dekarbonisieren.“
© IWR, 2026
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11.11.2020



