Politik: Naturstrom AG warnt vor Kollateralschaden des Energiesammelgesetzes
Düsseldorf - Die Naturstrom AG kritisiert den Gesetzesentwurf für das sogenannte Energiesammelgesetz. Er enthält Bestimmungen, die zu einer Reduzierung des Mieterstromzuschlags um bis zu 60 Prozent führen. Dass die Mieterstromförderung unter diesen Bedingungen noch den gewünschten Erfolg erzielen könnte, hält der Ökostromanbieter Naturstrom ausgeschlossen. Der Öko-Energieversorger mahnt daher Korrekturen an.
Der Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) sieht vor, die Vergütung für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 40 bis 750 kW um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. In diese Leistungsklasse fällt ein Großteil der im Rahmen von Mieterstromprojekten realisierten Anlagen. Die Naturstrom AG befürchtet ein Abwürgen des Mieterstrommarktes, noch bevor der Markt richtig Fahrt aufgenommen hat.
© IWR, 2026
RWE kauft 38 Mio. eigene Aktien: RWE schließt Aktienrückkauf über 1,5 Milliarden Euro planmäßig ab
Plug Power schließt zweiten Steuerkredit-Deal ab: ITC-Transaktion bringt Plug Power 39 Millionen US-Dollar – Aktie in der Defensive
Sunrun erstmals in Fortune 1000-Liste: Amerikas größter Hausspeicher- und Solaranbieter unter den 1.0000 umsatzstärksten US-Konzernen - Aktie gibt nach
Scatec Aktie unverändert: Scatec erhält Zuschlag für 123-MW-Batteriespeicherprojekt in Südafrika
Vestas sichert sich neue Windkraftaufträge: Vestas liefert Turbinen mit 183 MW für vier Projekte in Deutschland und Großbritannien – Aktie gibt nach
Das könnte Sie auch noch interessieren
EU-Windenergie-Stromerzeugung
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
05.11.2018




