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Post EEG: Enova erwirbt Bestandsanlagen und sichert Weiterbetrieb

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Bunderhee - Die Enova-Gruppe hat eine der ersten Enercon Windenergieanlagen vom Typ E-40 erworben. Aufgrund von geringen Abständen zu Wohnbebauungen im Außenbereich ist ein Repowering im konkreten Fall wie bei so vielen klassischen Hofanlagen nicht möglich.

Enova möchte mit der WEA daher zeigen, dass Altanlagen bei guten Windverhältnissen flankiert durch bedarfsgerechte Wartungskonzepte auch nach dem EEG noch mindestens 5 bis 10 Jahre weiterbetrieben werden können und damit auch einen aktiven Beitrag zur Energiewende liefern können.

„Nach einer Studie von Deutsche Windguard werden in den nächsten 5 Jahren rd. 12.000 Windenergieanlagen aus dem EEG fallen. Davon können rd. 50 Prozent nicht repowert werden und müssen abgebaut werden, sofern diese nicht weiterbetrieben werden können“, so Björn Burau, Team-Leiter der Abteilung Investment & Asset Management. Ein solcher Rückbau von Bestandsanlagen müsse verhindert werden, damit die für eine Energiewende notwendigen Erzeugungskapazitäten nicht verloren gehen.

„Gerade in den windreichen Regionen von Deutschland sind wir dank entsprechender Konzepte und Leistungen in der Lage, ältere Windenergieanlagen noch viele Jahre betreiben zu können. Enova sucht daher weitere Enercon-WEA u.a. vom Typ E-40 für den Weiterbetrieb. Mit dem Erwerb, der Wartung und dem Weiterbetrieb wollen wir eine Alternative zu dem drohenden Abbau der WEA nach dem EEG schaffen“, so Burau weiter.

© IWR, 2021

31.03.2021