Prognose 2021 erhöht: Uniper profitiert von Kohlekraftwerk Datteln und Gaskraftwerk Irsching
Düsseldorf – Der Energiekonzern Uniper ist glänzend in das neue Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal 2021 konnte das bereinigte EBIT auf 731 Mio. Euro gesteigert werden (Q1 2020: 651 Mio. Euro). Wie im letzten Jahr ist im Wesentlichen das Segment Globaler Handel für die starke Leistung verantwortlich, teilte Uniper mit. Im Bereich Europäische Erzeugung hat insbesondere aufgrund der Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Datteln 4 Ende Mai 2020 sowie der Rückkehr der Gaskraftwerksblöcke Irsching 4 und 5 in den kommerziellen Regelbetrieb im vierten Quartal 2020 zu der positiven Ergebnisentwicklung beigetragen.
Der bereinigte Konzernüberschuss klettert auf 594 Mio. Euro (Q1 2020: 499 Mio. Euro) und steigt prozentual stärker an als das bereinigte EBIT. Der Grund dafür ist laut Uniper insbesondere das wirtschaftliche Zinsergebnis, das aus der Bewertung von Rückstellungen aufgrund höherer Zinssätze profitierte.
Auf Basis der starken ersten drei Monate und der Annahmen für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2021 hat der Vorstand beschlossen, den Ausblick für das bereinigte EBIT für das Geschäftsjahr 2021 von bisher 700 Mio. bis 950 Mio. Euro auf 800 Mio. bis 1.050 Mio. Euro sowie den bereinigten Konzernüberschuss von bisher 550 Mio. bis 750 Mio. Euro auf eine Spannbreite von 650 Mio. bis 850 Mio. Euro anzuheben.
Die diesjährige Uniper-Hauptversammlung findet am 19.05.2021 statt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen den Aktionären für das letzte Geschäftsjahr 2020 eine Dividende in Höhe von 1,37 Euro je Stückaktie (Dividende für das Geschäftsjahr 2019: 1,15 Euro) vor.
Die Uniper-Aktie notiert aktuell bei rd. 31 Euro.
© IWR, 2026
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