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PV-Rekord in Griechenland: Solaranlagen erzeugen erstmals Strom mit über 3.000 MW Leistung

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Münster - Griechenland bietet mit über 300 Sonnentagen ideale Bedingungen für die Nutzung der Photovoltaik. Nach einer längeren Phase der Stagnation gewinnt der Ausbau der Solarenergie in Griechenland seit 2017 wieder an Dynamik. Ein enormes Marktwachstum mit einem Leistungsschub war im letzten Jahr zu beobachten. Damit einhergehend steigt die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen.

Gestern (25.04.2022) wurde in Griechenland erstmals Strom mit einer Leistung von über 3.000 MW in die griechischen Stromnetze eingespeist. Das geht aus den Daten der europäischen Netzbetreiber (Entsoe) hervor. Die Marke von 2.000 MW Solarleistung wurde erstmals im Jahr 2020 überschritten.

Grund für diesen Leistungsrekord sind hohe Zuwachsraten bei der installierten PV-Leistung. Ende 2020 waren in Griechenland Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rd. 3.300 MW in Betrieb. Allein im letzten Jahr 2021 wurden in Griechenland nach Angaben des europäischen Solarverbandes Solarpower Europe neue PV-Anlagen mit einer Leistung von 1.600 MW neu errichtet.

Auch im laufenden Jahr 2022 setzt sich der positive Markttrend weiter fort. Im April 2022 hatte Juwi in Griechenland das bisher größte bifaziale Solarkraftwerk in Europa ans Netz angeschlossen. Das 204 Megawatt (MW) starke Photovoltaik-Kraftwerk wurde am 06.04.2022 im Beisein des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis an den griechischen Energiekonzern Helpe übergeben.

© IWR, 2023

26.04.2022