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Siemens liefert Netzstabilität: Madeira will mehr erneuerbare Energien und weniger fossil-thermische Anlagen

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München - Die Siemens Smart Infrastructure unterstützt zusammen mit Fluence die portugiesische Insel Madeira dabei, mit erneuerbarer Energie die Energieunabhängigkeit und Netzstabilität zu erhöhen.

Madeiras Energieanbieter Empresa de Electricidade da Madeira (EEM) hat ein Konsortium aus Siemens und Fluence mit der Installation einer 22,5 MVA / 15,6 MVh Batteriespeicheranlage beauftragt. Diese wird in ein Microgrid-Inselnetz integriert und soll dabei helfen, die Integration erneuerbarer Energien zu optimieren.

Das Projekt trägt wesentlich dazu bei, auf Madeira den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix auf rund 50 Prozent zu erhöhen. So kann die Insel ihren fossilen Brennstoffverbrauch in den kommenden zwei bis drei Jahren reduzieren und gleichzeitig höhere Energieunabhängigkeit erreichen, ohne die Energiequalität oder Netzstabilität zu beeinträchtigen.

Die Anlage befindet sich neben dem Wärmekraftwerk Vitória und soll im zweiten Quartal 2022 in Betrieb gehen. Das Projekt wird schlüsselfertig umgesetzt.

Neben der Lieferung von Nieder- und Mittelspannungsschaltanlagen sowie Schutz- und Steuersystemen stellt Siemens die vollständige Integration des Energiespeichersystems in das Energienetz der Insel sicher. Außerdem verantwortet das Projektkonsortium in den nächsten zehn Jahren den Service der gelieferten Anlagen und Systeme. Siemens betreibt in Portugal ein internationales Kompetenzzentrum für Microgrids und Energiespeicher.

© IWR, 2021

19.11.2021