Transaktion abgeschlossen: RWE und Masdar entwickeln Offshore Windpark mit 3 GW in Großbritannien
Essen - Der Energieversorger RWE und Masdar haben ihre auf der COP28 in Dubai im Dezember 2023 angekündigte Transaktion erfolgreich abgeschlossen. Masdar (Abu Dhabi Future Energy Company) hält nun einen Anteil von 49 Prozent an den britischen Projekten Dogger Bank South. Die Unternehmen treiben die Umsetzung nun gemeinsam weiter voran.
RWE übernimmt mit einem Anteil von 51 Prozent die Entwicklung, den Bau und den Betrieb der Projekte während der gesamten Laufzeit, teilte das Unternehmen mit. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender von RWE: „Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss dieser Transaktion. Sie ist für die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie in Großbritannien, einem unserer strategischen Kernmärkte, von großer Bedeutung. Gemeinsam mit Masdar wollen wir 3 Gigawatt an Offshore-Windkapazität errichten und so einen Beitrag zur Dekarbonisierung des britischen Energiesystems leisten. Wir freuen uns darauf, dass die Teams von RWE und Masdar Dogger Bank South gemeinsam vorantreiben.“
Die beiden unter dem Namen Dogger Bank South (DBS) zusammengefassten Projekte befinden sich auf der Doggerbank, in flachen Gewässern in der Nordsee, mehr als 100 Kilometer von der Nordostküste Englands entfernt.
Der nächste Meilenstein bei der Entwicklung der Projekte wird die Einreichung von Genehmigungsanträgen sein; diese erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2024. Im Erfolgsfall sind die nächsten Schritte die Sicherung von Differenzverträgen (Contracts for Difference, CfD), gefolgt von der Finanzierung, dem Bau und schließlich der Inbetriebnahme bis 2031.
RWE betreibt in Großbritannien bereits zehn Offshore Windparks. Nach Abschluss der Ende 2023 angekündigten Übernahme der drei Norfolk-Projekte von Vattenfall entwickelt RWE in Großbritannien neun Offshore-Windprojekte mit einer installierten Gesamtleistung von rund 9,8 GW (RWE-Anteil: 7 GW). Des Weiteren baut RWE das 1,4 GW Offshore Projekt Sofia vor der Ostküste Großbritanniens.
© IWR, 2026
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