Transponder-BNK: Dark Sky und Wobben Properties erzielen Einigung im Patentstreit
Neubrandenburg / Aurich - Der Anbieter von Systemen zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen (BNK) Dark Sky und die Wobben Properties GmbH haben Ihren Patentstreit beigelegt und einen Lizenzvertrag geschlossen.
Diese Vereinbarung umfasst alle von Dark Sky bereits installierten und noch zu installierenden Transponder-Systeme. Durch die Einigung konnten zudem alle gerichtlichen Auseinandersetzungen beendet werden.
BNK-Systeme werden in Deutschland oft auf der Basis von Transpondertechnologie realisiert. Auf diesem Gebiet hält die Wobben Properties GmbH als Verwerterin von Patenten und Markenrechten des Windturbinen-Herstellers Enercon verschiedene Patente. Der BNK-Anbieter Dark Sky hatte bislang keine Lizenz an den Schutzrechten erworben.
Dark Sky hat sich auf dezentrale BNK-Systeme spezialisiert, bei denen jede Windenergieanlage einen einzelnen Transponder-Empfänger nutzt. Der BNK-Anbieter hatte das bisherige Lizenzsystem von Wobben Properties als Benachteiligung seiner Lösung kritisiert. Dezentrale BNK-Systeme sind aus der Sicht von Dark Sky wichtig, um auch günstige Lösungen für einzelne Anlagen und heterogene Windparks bereitzustellen. Sie benötigen keine Einbindung in Kommunikationsnetze und können schnell und einfach installiert werden.
„Mit der vorgeschlagenen Abrechnung je Windenergieanlage können wir den angepassten Vertrag akzeptieren und freuen uns über die einvernehmliche Lösung, welche unseren Kunden nun endgültig volle Rechtssicherheit garantiert“, so Dark Sky Geschäftsführer Thomas Herrholz.
Dark Sky wurde unter dem Dach der ENERTRAG als unabhängiger Anbieter für BNK-Projekte gegründet und zählt heute zu einem der erfahrensten Anbieter am BNK-Markt. Vom Standort Standort Neubrandenburg aus werden Windenergieanlagen in ganz Deutschland umgerüstet. Dabei kommt neben radarbasierten Systemen nun vorwiegend Transpondertechnik zum Einsatz.
© IWR, 2026
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14.07.2022



