Transport mit Biokraftstoff: DB Schenker und Volvo Cars reduzieren Emissionen der Container-Schifffahrt
Frankfurt - Der Logistikdienstleister DB Schenker und der Automobilkonzern Volvo Cars haben im Juni 2023 eine Partnerschaft im Bereich der emissionsarmen Seefracht gestartet.
Die Vereinbarung umfasst den Transport von 12.000 Standard Containern (TEU) mit Ersatzteilen des Autoherstellers auf dem Seeweg durch DB Schenker auf der Basis von Biokraftstoff. Im Vergleich zur Nutzung fossiler Brennstoffe können dadurch nach Angaben von DB Schenker rund 9.000 Tonnen CO2 im Verlauf eines Jahres eingespart werden, was einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 84 Prozent entspricht. Die langfristige Kooperation verbindet das Volvo-Werk im schwedischen Göteborg mit den Häfen von Savannah, Newark und New York in den USA.
DB Schenker nutzt für den Transport Biokraftstoff der zweiten Generation vom Typ UCOME (Used Cooking Oil Methyl Ester), der die aktuell höchsten Qualitätskriterien für Kraftstoffe auf Basis von biogenen Abfallstoffen erfüllt. Damit sichert DB Schenker zu, dass die Transporte mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU übereinstimmen. DB Schenker stellt ebenfalls sicher, dass kein Palmöl oder Palmöl-Rückstände enthalten sind. Darüber hinaus ist der gesamte Rahmen konform mit ISO 14020, 14021 und 14067. DB Schenker betont, dass der erneuerbare Kraftstoff, der bei den Transporten eingesetzt wird, nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion erzeugt.
Sollte der Biokraftstoff für einzelne Sendungen von Volvo Cars nicht verfügbar sein, wird er für andere Transporte verwendet und Volvo Cars mit der so genannten „Mass-balancing“-Methode zugewiesen. Dieses Vorgehen wird regelmäßig unabhängig überprüft und stelle sicher, dass die Gesamteinsparung an fossilen Brennstoffen dem tatsächlichen Verbrauch in Containerschiffen entspreche, so DB Schenker.
© IWR, 2026
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