Trumpsche Zoll-Eskapaden: Tesla Aktie klettert nach jüngsten Zollgerüchten um über 10 Prozent
Münster - Die Tesla-Aktie hat im laufenden Jahr 2025 bisher einen Verlust von über 40 Prozent hinnehmen müssen. Gründe sind die schwachen Tesla-Verkaufszahlen in vielen Ländern sowie die politischen Aktivitäten von CEO Elon Musk, die zunehmend zur Belastung der Marke Tesla werden.
Für eine Verunsicherung der Märkte sorgt zudem immer wieder US-Präsident Donald Trump mit seinen Zoll-Eskapaden. Mal will die US-Regierung am 02. April 2025 drastische Zölle einführen, dann wiederum sollen deutlich reduzierte Zölle erhoben oder die Einführung verschoben werden. Jede Trump-Äußerung führt zu Kursbewegungen an den US-Börsen in die eine oder andere Richtung.
Heute (24.03.2025) geht es nach einer Verlustserie zum Handelsbeginn für die Tesla-Aktie um 10 Prozent aufwärts. Medienberichte, wonach Trump von der Einführung von Abgaben auf den Automobilsektor am 02. April 2025 doch absehen könnte, beflügelten die Nachfrage nach Tesla-Aktien wieder.
Allerdings können die Tesla-Zahlen nicht über die Probleme hinwegtäuschen. In China kann BYD im Jahr 2024 zum ersten Mal die Marke von 100 Mrd. USD Umsatz überschreiten, während Tesla mit Absatzrückgängen zu kämpfen hat. BYD hat nicht nur eine neue Limousine "Qin L" vorgestellt, die dem Tesla Model 3 Konkurrenz machen soll, es kostet nur halb soviel wie das Model 3.
Auch im Ladebereich setzt BYD auf Innovationen und hat eine "Super e-Platform" mit 1.000 kW (1 MW) Ladeleistung vorgestellt. Damit können Autofahrer innerhalb von fünf Minuten bis zu 470 Kilometer Reichweite laden. Zum Vergleich: die maximale Ladeleistung der Tesla-Fahrzeuge an den Tesla-Superchargern V3 beträgt 250 kW.
© IWR, 2026
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24.03.2025



