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VW investiert Milliarden: Volkswagen und Rivian planen Joint Venture für Software-Technologien in E-Autos

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Wolfsburg - Die Volkswagen Gruppe und die Rivian Automotive planen die Gründung eines Joint Ventures, um Automobil-Software der nächsten Generation für E-Autos zu entwickeln. Volkswagen Group investiert zunächst 1 Mrd. USD in Rivian und plant weitere Investitionen in Höhe von bis zu 4 Mrd. USD bei einem erwarteten Gesamtvolumen von 5 Mrd. USD, teilte VW mit.

Mit der Partnerschaft soll die Softwareentwicklung der Volkswagen Group und Rivian beschleunigt werden. Die beiden Unternehmen wollen ihre sich ergänzenden Stärken nutzen, um die Kosten pro Fahrzeug durch höhere Stückzahlen zu senken und Innovationen weltweit voranzutreiben. Es wird erwartet, dass das bewährte zonale Hardware-Design und die integrierte Technologieplattform von Rivian die Grundlage für die zukünftige SDV-Entwicklung (SDV: Software-Defined-Vehicle) innerhalb des Joint Ventures bilden werden.

Rivian plant, seine Expertise im Bereich der elektrischen Architektur einzubringen und bestehende geistige Eigentumsrechte an das Joint Venture zu lizenzieren.

Beide Unternehmen wollen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts Fahrzeuge auf den Markt bringen, die von der im Rahmen des Joint Ventures entwickelten Technologie profitieren. Kurzfristig soll das Gemeinschaftsunternehmen die Volkswagen Group in die Lage versetzen, die bestehende elektrische Architektur und Softwareplattform von Rivian zu nutzen.

Das Ziel der Partnerschaft ist es, die SDV-Pläne der Volkswagen Group zu beschleunigen und zu einer reinen zonalen Architektur überzugehen. Jedes Unternehmen wird sein jeweiliges Fahrzeuggeschäft weiterhin separat betreiben.

Die Unternehmen rechnen derzeit mit dem Abschluss der JV-Gründung im vierten Quartal 2024, vorbehaltlich der enthaltenen Bedingungen und dem Erhalt der erforderlichen fusionskontrollrechtlichen Freigaben.

Der Aktienkurs der Rivian legt um über 40 Prozent auf aktuell 15,80 Euro zu.

© IWR, 2024

26.06.2024