Wasserstoffwirtschaft: Thyssenkrupp Nucera übertrifft Erwartungen in Q3 - Prognose für Geschäftsjahr 2024/2025 kassiert
Dortmund - Thyssenkrupp Nucera hat die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2023/2024 vorgelegt.
Die bisherigen Markterwartungen wird das weltweit zu den führenden Anbietern von Elektrolyse-Technologie gehörende Unternehmen auf Basis vorläufiger, nicht geprüfter Zahlen im dritten Quartal 2023/24 übertreffen. Im Hinblick auf das kommende Jahr 2024/2025 tritt das Unternehmen aber auf die Bremse.
Insgesamt hat Thyssenkrupp Nucerea den Umsatz im dritten Quartal um 26 Prozent auf 236 Mio. Euro gesteigert (Q3 2022/23: 188 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im dritten Quartal 2023/24 im Vergleich zum Vorjahr um 6 Mio. auf 1 Mio. Euro (Q3 2022/23: 7 Mio. Euro).
Thyssenkrupp Nucera bestätigt vor diesem Hintergrund die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 und erwartet auf Konzernebene unverändert einen Umsatz von 820 Mio. bis 900 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im negativen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Auch im Bereich der alkalischen Wasserelektrolyse (AWE) gilt weiterhin die bisherige Umsatzerwartung von 500 Mio. bis 550 Mio. Euro.
Da sich die bereits im zweiten Quartal spürbaren Marktunsicherheiten im Bereich grüner Wasserstoff in den nachfolgenden Monaten weiter fortgesetzt haben, zieht der Thyssenkrupp Nucera Vorstand die für das kommende Geschäftsjahr 2024/25 bislang kommunizierte Umsatz- und Ergebniserwartung im Bereich der alkalischen Wasserelektrolyse (AWE) allerdings zurück.
„Bedauerlicherweise haben die bekannten Bremsfaktoren, wie etwa die Unsicherheiten bei der Regulatorik und der Förderung, nicht an negativer Kraft verloren. Fortschritte auf der Regulierungsseite sind zwar erkennbar, aber gleichzeitig noch nicht ausreichend, um die Investitionsdynamik wieder zu beschleunigen. Die Folge sind weitere Verzögerungen neuer Projekte auf Kundenseite“, so Thyssenkrupp Nucera CEO Dr. Werner Ponikwar.
Der Vorstand geht aber weiter davon aus, dass die zu beobachtenden Verzögerungen auf der Kundenseite die langfristige Entwicklungsperspektive von Thyssenkrupp Nucera nicht beeinträchtigen. „Mit unserem ausgesprochen robusten und erfolgreichen Geschäftsmodel, unseren hervorragenden Technologien und unserer Umsetzungsstärke werden wir bei Thyssenkrupp Nucera auch weiterhin konsequent die Chancen des Wachstumsmarktes für grünen Wasserstoff ausschöpfen“, betont Thyssenkrupp Nucera CFO Dr. Arno Pfannschmidt.
© IWR, 2026
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