Windenergie an Land: Deutsche Windguard ermittelt Kosten für Windstrom
Varel - Die Deutsche Windguard GmbH hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine Studie zur Kostensituation der Windenergie an Land im Jahr 2024 durchgeführt. Die Ergebnisse hat das BMWK jetzt veröffentlicht.
Erkenntnisse aus umfassenden Befragungen verschiedener Branchenakteure – darunter Hersteller von Windenergieanlagen und Projektentwickler – bilden die Basis der Studie. Neben den Kosten für die Windenergieanlage selbst berücksichtigt die Deutsche Windguard in ihrer Auswertung auch Aufwendungen für Projektplanung, Infrastruktur und Netzanbindung, Finanzierungskosten und während der Betriebszeit eines Windenergieprojekts anfallende Positionen wie beispielsweise Grundstückspachten, Wartung und Instandhaltung.
„Die Analyse der einzelnen Kostenparameter hat ergeben, dass die mittleren Kosten für die Produktion einer Kilowattstunde an einem durchschnittlichen Windenergiestandort mit einer Standortgüte von 70 bis 80 Prozent zwischen 7,6 und 8,5 Cent pro Kilowattstunde liegen“, fasst Silke Lüers, Co-Head of Markets & Politics und federführend für die Studie verantwortlich, die Ergebnisse zusammen.
Unter Berücksichtigung projektspezifischer Kosten ergibt sich nach Angaben von Windguard, dass wirtschaftlich realisierbare Projektkonstellationen mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent unter dem aktuellen Höchstwert von 7,35 Cent pro Kilowattstunde an einem 100-Prozent-Standort realisiert werden können.
© IWR, 2026
Energiejob: BSD Bildungs- und Servicezentrum GmbH sucht Vom Monteur zum Ausbilder (m/w/d) Energiequelle verdichtet Windpark: Energiequelle nimmt weitere Windturbine auf bestehender Fläche in Betrieb
Scopea startet zur WindEnergy Hamburg 2026: Scopea setzt auf Messtechnik und Fachgutachten für Windenergie aus einer Hand
Nordex liefert erneut Turbinen auf 199-Meter-Türmen: Nordex erhält Zuschlag für Repowering-Projekt in Hessen
EWE vergibt Offshore Windservice-Auftrag: Deutsche Windtechnik gewinnt Wartungsauftrag für Offshore-Windpark Riffgat zurück
Internationale Windmesse in Deutschland: WindEnergy Hamburg 2026 erwartet 43.000 Teilnehmer - Speicher erstmals eigener Messeschwerpunkt
Das könnte Sie auch noch interessieren
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
Tagesaktuelle Stromerzeugung in Europa just in time
13.12.2024



