Zukunft: Bosch Thermotechnik setzt auf Wärmepumpen und Brennstoffzellen
Wetzlar – Bosch Thermotechnik hat seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Mit einem Umsatz von 3,5 Milliarden Euro hat das Unternehmen 2018 einen Rekordumsatz erzielt und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent gewachsen, wechselkursbereinigt um 4,6 Prozent. Produktseitig zeigte sich 2018 erneut der Bereich Residential Heating als Wachstumstreiber, hier hat v.a. das Geschäft mit Wärmepumpen zum Erfolg beigetragen. In der Heiz- und Klimatechnik gewinnt zudem die Elektrifizierung zunehmend an Bedeutung, elektrische Lösungen stehen heute gleichberechtigt neben Gas- und Öl-Geräten, so Bosch. Bosch will daher das Angebot an mit Wärmepumpen, elektrischen Warmwasserlösungen und Klimageräten ausbauen. Daneben sollen auch neue Marktsegmente wie das Energiemanagement und brennstoffzellenbasierte Energielösungen erschlossen werden.
Bosch Thermotechnik will daher in den kommenden Jahren rd. 100 Millionen Euro in sein Wärmepumpengeschäft investieren. Bosch will zudem die Entwicklung der Brennstoffzelle für potenzielle neue Energiesysteme weiter vorantreiben. Gemeinsam mit dem Technologie-Spezialisten Ceres Power, Horsham, Großbritannien, will das Unternehmen die Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) voranbringen. Ziel sei es, die SOFC-Technologie durch Volumenfertigung zu industrialisieren und sie für die vernetzte und dezentrale Energieerzeugung einzusetzen, so das Unternehmen.
© IWR, 2026
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