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BMW will Elektro-Mini auch in China bauen

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München. BMW will mit einem neuen Joint-Venture in China den Erfolg der Marke Mini ausbauen. Dazu hat BMW mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motor eine Absichtserklärung unterschrieben.

Der Automobil-Hersteller BMW will zukünftig neben dem Standort Oxford (ab 2019) den Elektro-Mini auch in China vor Ort produzieren. Das ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung in dem weltgrößten Markt für Elektromobilität, teilte BMW mit.

BMW unterzeichnet Absichtserklärung für Produktion des E-Mini
BMW hat heute (23.02.2018) mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motor eine nicht bindende Vereinbarung („Letter of Intent“) unterschrieben. Neben der Produktion des ersten batterieelektrischen Mini im Stammwerk Oxford ab 2019 ist dies nach BMW-Angaben ein weiteres klares Bekenntnis zur elektrifizierten Zukunft der Marke Mini. Eine zusätzliche Vertriebsorganisation ist nicht geplant.

Joint Venture BMW Brilliance Automotive bleibt bestehen
Unabhängig von den strategischen Erwägungen bezüglich der Marke Mini wird BMW ihr Joint-Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) in China mit ihrem Partner Brilliance weiter ausbauen. Neben zwei Automobil-Produktionsstandorten betreibt BBA bereits heute ein Motorenwerk inklusive Batteriefabrik für die lokal in Shenyang gefertigten elektrifizierten Fahrzeuge der Marke BMW. Dies ist die erste Batteriefabrik eines Premium-Automobilherstellers in China.

BBA ist in den vergangenen Jahren zu einem entscheidenden Eckpfeiler der Erfolgsgeschichte der Marke BMW in ihrem größten Markt geworden und dient damit als Vorbild für die Weiterentwicklung von Mini in China, teilte BMW weiter mit. 2017 wurden in China rund 560.000 Fahrzeuge der Marke BMW an Kunden ausgeliefert – mehr als in den beiden nächstgrößten Märkten USA und Deutschland zusammen. Für Mini war China 2017 der viertgrößte Markt mit rund 35.000 ausgelieferten Einheiten.

Klare Regel - Produktion folgt dem Markt
Die erfolgreiche Strategie beim Ausbau des globalen Produktionsnetzes gehorcht einer klaren Regel: Die Produktion folgt dem Markt, so BMW. Dabei hat die Expansion der Marke BMW in ihre größten Absatzmärkte wie China nicht zu einem Rückgang der Produktion in den deutschen Werken geführt. Im Gegenteil: Von 2007 bis 2017 stieg deren Produktion um knapp ein Viertel auf rund 1,15 Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Gleichzeitig wird inzwischen knapp die Hälfte der BMW-Produktion in Werken außerhalb Deutschlands gefertigt.

© IWR, 2018


23.02.2018