Bundestag: Stromabkommen mit der Schweiz weiter in der Warteschleife
Berlin - Ein Stromabkommen zwischen der Schweiz und der EU liegt angesichts der Bedeutung der Schweiz für den Strommarkt in Europa grundsätzlich im Interesse der Bundesregierung. Aufgrund der topologischen Gegebenheiten verfüge das Land über "eine größere Anzahl von Pumpspeicherkraftwerken, die als Flexibilitätsoptionen am Markt teilnehmen können".
Diese Kraftwerke würden damit auch einen Beitrag zum Ausgleich in den Stunden leisten können, "in denen kein Wind weht oder keine Sonne scheint", schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/9486) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/8682). Derzeit warte die EU auf eine "klare Aussage" zu einem Rahmenabkommen, bevor weitere Verhandlungen zum Stromabkommen geführt werden könnten, heißt es weiter in der Antwort.
© IWR, 2026
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