Diversifizierung: Habeck sondiert alternative Energiequellen in Norwegen
Berlin - Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck reist zu politischen Gesprächen in die norwegische Hauptstadt Oslo. Dise Reise bildet den Auftakt zu einer Reihe von Auslandsreisen mit dem Ziel, deutsche Energieimporte auf eine breitere Grundlage zu stellen sowie den zukünftigen Bezug von grünem Wasserstoff und dazu gehöriger Ausgangsprodukte sicherzustellen.
Eine wichtige Rolle wird dabei u.a. der Import von verflüssigtem Gas (LNG) und eine enge Kooperation beim Ausbau der Wasserstoff- und weitere Klimaschutz- und Umwelttechnologien spielen.
Habeck: „Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat mehr als deutlich gemacht, dass wir von russischen Energieimporten unabhängig werden müssen. Daher brauchen wir eine beschleunigte Energiewende, einen verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien und deutlich mehr Energieeffizienz."
Habeck sieht kurzfristig und vorübergehend einen Mehrbedarf an LNG-GAs. Auf der anderen Seite müsse die Umstellung von konventionellem Erdgas auf grünen Wasserstoff bzw. Wasserstoffderivate wie Ammoniak jetzt noch schneller auf den Weg gebracht werden als bisher vorgesehen.
© IWR, 2026
Stellenangebot: Forschungszentrum Jülich sucht Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in / Referent:in (m/w/d) im Bereich Energie Qualitas mit 3 GW Entwicklungspipeline: Qualitas Energy sichert sich 126 MW in Onshore-Windauktion
Brüssel erlaubt deutsche Stromsubventionen: EU genehmigt staatliche Milliardenhilfe für Industriestrom in Deutschland
E-Ladestruktur in Deutschland intransparent und teuer: BNM fordert Reform der Ladeinfrastruktur für Elektroautos
Neustart der Windenergie in Bulgarien: Vestas erhält 70 MW-Auftrag für Windpark in Bulgarien
Leif Rehfeldt und Falko Feßer führen gemeinsam: Führungs-Duo stärkt Wachstum bei Deutsche WindGuard Systems
Das könnte Sie auch noch interessieren
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
Ausbau Windenergie in Deutschland
EU-Windenergie-Stromerzeugung
16.03.2022





